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Hochzeitsfotografie 2020 in der Schweiz
von Christian Meier
(Kommentare: 1)

Was kostet ein Hochzeitsfotograf 2020 in der Schweiz?

Diese und andere Fragen wollte ich mit einer Umfrage unter Schweizer Hochzeitsfotografen klären. Dieselbe Umfrage von vor 2 Jahren hatte sehr spannende und aussagekräftige Resultate gebracht. Diese sind  in diesem vielbeachteten Blog-post nachzulesen:   Umfrage Hochzeitsfotografie 2018).

 Ich habe die hochzeitsmässig nicht so stark ausgelastete Wintersaison dazu benutzt  eine Neuauflage der Umfrage unter den Mitgliedern der   Facebook-Gruppe "Hochzeitsfotografen Schweiz" zu starten; notabene noch vor Ausbruch der Corona-Krise. 81 aktive Hochzeitsfotografen haben daran teilgenommen. Ich wage also zu behaupten, dass die Zahlen für die Schweiz recht aussagekräftig sind.

Frage: Wo bist du am häufigsten als Hochzeitsfotograf aktiv?

Die Schweiz ist landschaftlich und kulturell sehr vielfältig. Umso wichtiger ist es mir, dass aus allen Regionen Hochzeitsfotografen an der Umfrage teilgenommen haben.  Die Karte gibt ziemlich die Bevölkerungsdichte wieder. Einzig die grenznah agierenden Fotografen scheinen die Nähe der ausländischen Hochzeitsfotografen zu spüren. Jedenfalls hat die Zahl in der Nordwestschweiz und im Bodenseeraum im Vergleich zu 2018 noch mehr abgenommen.  Dafür haben jene zugenommen, die schweizweit aktiv sind. 

Hochzeitsfotografin oder Hochzeitsfotograf?

Die Hochzeitsfotografie scheint sich immer mehr in Frauenhand zu begeben.  In den letzten Jahren hat das Verhältnis Hochzeitsfotografin/Hochzeitsfotograf noch weiter in diese Richtung bewegt. Ich wage kühn zu behaupten, dass es nicht daran liegt, dass Frauen in Herzensangelegenheiten besser bewandert wären als Männer, sondern, dass es eher, dass Hochzeitsfotografie sich eher mit Familie/Kinder/Haushalt vereinbaren lässt. Männer sind häufiger in Vollzeitjobs angestellt.

Voll- oder Teilzeithochzeitsfotograf?

Zur obigen These bezüglich Teilzeitjob würde auch passen, dass die Zahl der hauptberuflichen Hochzeitsfotografen, also jene, die im Jahresdurchschnitt mehr als 20 Stunden pro Woche mit Hochzeitsfotografie beschäftigt sind, weiter abgenommen hat. 

4 Fotografen stehen dazu, dass für sie Hochzeitsfotografie eher ein Hobby ist.  Interessanter Weise sind es aber nicht die mit den tiefsten Preisen. Mehr zu den Preisen einer Hochzeitsreportage am Schluss dieses Berichts.

Welche Ausbildung und Erfahrung?

Woher haben denn all die Schweizer Hochzeitsfotografierende ihr Knowhow, ihre Skills, ihr Können? Und ja, das braucht es wirklich. Schliesslich soll mehr als 12 Stunden lang dem Fotografen kein Moment entgehen. Vom Getting Ready bis zum Hochzeitstanz muss er oder sie voll präsent sein und die Höhepunkte in sensationellen Bildern festhalten zu können. Dabei muss die Technik jederzeit zu 120% im Griff sein. Neben her sollte der Smalltalk mit den Gästen auch nicht zu kurz kommen, ohne dabei zum Pausenclown zu mutieren. 

In der Tat haben die wenigsten eine fotografische Ausbildung. Das Wissen kommt aus Fachbüchern und Workshops, ...und learning by doing. Salopp ausgedrückt könnte man auch sagen Try and Error, also einfach mal probieren und dann aus den Fehlern lernen. 

Für ein Brautpaar würde das bedeuten, dass ein Hochzeitsfotograf, der schon etliche 100 Hochzeiten begleitet hat, die sicherere Wahl wäre.  

Wieviel Hochzeitserfahrung?

Machen wir mal die Nagelprobe: Wie reich an Hochzeitserfahrung ist denn die/der Schweizer Durchschnitts-Hochzeitsfotograf*in? Die Frage, wie viele Hochzeiten denn schon als Hauptfotograf begleitet worden seien, hat Erstaunliches zu Tage gefördert.  Am besten sieht man sich die beiden Grafiken, die von 2018 und die von 2020 neben einander an:

Demzufolge haben viele der altgedienten und erfahrenen Hochzeitsfotografen das Handtuch geschmissen. Das Segment  der Hochzeitsfotografen mit 2 bis 3 Hochzeitssaisons Erfahrung hat sich hingegen verdoppelt.

Warum das? War der Preisdruck der aufstrebenden Hochzeitsfotografieanfängern zu gross? Hier würde mich eure Meinung sehr interessieren. Dafür findet ihr unten ein Kommentarformular. 

Wieviel Hochzeiten pro Jahr?

Wie aktiv sind denn unsere Hochzeitsfotografen? Die Hochzeits-Hauptsaison beschränkt sich ja auf Mai bis September mit einem deutlichen Höhepunkt nach den Sommerferien. Das sind also etwa 25 Wochenenden an denen bevorzugt geheiratet wird.  Dazu kommt, dass die Hälfte der Hochzeitsfotograf*innen noch einen anderen Job und/oder Haushalt und Familie zu managen haben.

Darum schaut euch die folgende Grafik mit diesen Gedanken im Hinterkopf an:

Warum das? War der Preisdruck der aufstrebenden Hochzeitsfotografieanfängern zu gross? Oder sind Hochzeitsreportagen stressiger geworden, dass langjährige Hochzeitsfotograf*innen früher ausgebrannt aufgeben?

Mich würde eure Meinung sehr interessieren. Nutzt doch dafür das Kommentarfeld am Schluss des Posts. 

Einzelkämpfer oder Teamworker?

Nach wie vor sind die meisten Hochzeitsfotografen ohne Secondshooter oder Assistent unterwegs. 

Der Vorteil eines Zweitfotografen liegt auf der Hand: Verschiedene Blickwinkel, doppelte Absicherung der Highlights und zwei verschiedene Wahrnehmungsweisen. Oftmals wird auch aufgeteilt: Eine begleitet die Braut bei den Vorbereitungen (Getting Ready) und der andere den Bräutigam. 

Im Vergleich zu 2018 wälzen immer mehr Fotografen die Kosten eines Zweitfotografen auf das Brautpaar ab.

Werbung - wie findet ihr Kunden?

Wie mache ich auf mich aufmerksam? Wie können mich heiratswillige Paare finden? Die Antworten zu diesen grundlegenden Fragen habe ich in ungefähr so erwartet. Gerade, wenn schon einige Hochzeitsreportagen im Portfolio sind, man sich anständig benommen hat auf der Reportage und am Schluss brauchbare Bilder abgeliefert hat, sind Empfehlungen von ehemaligen Brautpaaren die beste Werbung. Ein erstaunlich kleiner Anteil setzt auf bezahlte Werbung in Suchmaschinen.

Die Bilder - Bearbeitung und Übergabe

Die Bildbearbeitung

Der Hochzeitstag ist vorüber. Der Hochzeitsfotograf kommt todmüde zu Hause an. Bestenfalls sichert er gleich noch die Bilder auf seinen Speicherkarten. 

Was passiert weiter mit den manchmal mehreren tausend Hochzeitsfotos? Die wollen sortiert und aufbereitet werden. Eine riesengrosse Arbeit, die jeder anders angeht.  

Der allergrösste Teil der Fotografen nimmt das selbst in die Hand. Immer weniger lagern diese Arbeit in Billiglohnländer aus.

Was unter Bildverarbeitung (EBV) zu verstehen ist, sieht jeder wieder anders. Die einen hauen nach dem Aussortieren ein ach so hypes Lightroom-Preset über alle Bilder und gut ist. Andere betreiben grossen Aufwand bis zu Hautretusche, um das Beste aus den Hochzeitsbildern raus zu holen. Entsprechend variert die Zeit stark, die dafür eingesetzt wird.

Übergabe der Hochzeitsbilder

Die Art, wie die Werke der Fotografen, als die Hochzeitsbilder, den Kunden übergeben wird, passt sich immer mehr dem Online-Zeitalter an. Niemand mehr liefert die Bilder auf DVDs aus. Das Downloaden aus Galerien hat inzwischen sogar den USB-Stick überholt.

Um dem Wert der Arbeit den nötigen Ausdruck zu verleihen, übergeben viele die Hochzeitsfotos in liebevoll gestalteten Schatullen und legen ein paar ausgesuchte Prints bei.

Die würdigste, aber auch teuerste Art Hochzeitserinnerungen aufzubewahren ist und bleibt das Hochzeitsalbum.

Zusatzleistungen

Fast alle Hochzeitsfotografen haben auch ein Hochzeitsalbum im Angebot. Somit reicht das allein nicht, um sich von den Mitbewerbern abzuheben. Die ganze Palette der hochzeitstechnischen Zusatzleistungen ist lang und bunt:

Was fotografiert ihr nebst Hochzeiten noch?

Die knapp 300 Fotografen, die in der Facebook-Gruppe "Hochzeitsfotografen Schweiz" angemeldet sind, fotografieren erwartungsgemäss schwergewichtig Hochzeiten. Aber was machen die Fotograf*innen, wenn nicht Hochzeitssaison ist? Auch da stehen meist Menschen im Mittelpunkt, sei es bei der Familienfotografie, dem Babybauch-Shooting oder bei Mitarbeiterfotos für Firmen.

Die Preisfrage

Neben Stil und persönlicher Sympathie ist der Preis nach wie vor ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Hochzeitsfotografen. Die Preise fair zu vergleichen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Wie aus den Antworten zu den vorhergehenden Fragen klar hervor geht, beinhaltet z.B. eine 8-Stunden Hochzeitsreportage bei jedem etwas anderes als nur 8 Stunden Fotografieren. Um nicht Birnen mit Äpfeln zu vergleichen, habe ich versucht diese Frage auf den kleinsten gemeinsamen Nenner herunter zu brechen. Ich wollte wissen, was für eine jeweilige Hochzeitsreportage verlangt wird; nur Bilder, ohne Zusatzleistungen wie Album, ect.

Was kostet der Hochzeitsfotograf für eine...

• standesamtliche Trauung unter der Woche von ca. 1h

• 4stündige Hochzeitsreportage (nur Bilder, kein Album ect…)

• 8 stündige Hochzeitsreportage (nur Bilder, kein Album ect…)

• 12 stündige Hochzeitsreportage (nur Bilder, kein Album ect…)

Vergleicht man die Zahlen mit jenen der Umfrage von 2018, so kann man vorallem bei den 4 und den 8stündigen Reportagen eine leichte Verteuerung erkennen:

Fazit:

Es war sehr spannend die Zahlen mit denen der Erhebung von vor 2 Jahren zu vergleichen. Daraus lese ich eine leichte Preiserhöhung bei den kurzen und mittleren Hochzeitsreportagen.

Was auch auffällt, ist, dass anscheinend einige alte Hasen das Handtuch geworfen haben. Die Zahl jener, die mehr als 100 Hochzeiten an Erfahrung vorweisen können, hat sich auf einen Viertel reduziert.

Ein Hochzeitsalbum im Angebot scheint zum Standard zu gehören. Ebenso trendig ist es, die Hochzeitsfotos als Download anzubieten.

Was ist für dich die spannendste Erkenntnis dieser Neuauflage der Umfrage? Ich bin auf deine Meinung gespannt!

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Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Susanne Hosang |

Vielen Dank - diese Umfrage ist sehr aufschlussreich. Interessant wäre noch zu erfahren, wie lange nach der Hochzeit die Bilder geliefert werden.

Antwort von Christian Meier

Vielen Dank für die Blumen.

Ich kann dir nur aus persönlicher Erfahrung sagen: Anfangs Saison so ca 14 Tage, gegen Ende bis zu 8 Wochen. ;)

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